3D-Druck - wie weit und wie praktikabel ist das heute?

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Fritz
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Re: 3D-Druck - wie weit und wie praktikabel ist das heute?

Beitrag von Fritz » Do 6. Sep 2018, 16:14

Ich hab nen Anycubic i3 Mega und druck mir damit Häuser etc. Haptisch gefallen mir Resin Gebäude deutlich besser, es gibt auch nicht wirklich viele gute Modelle - aber mit etwas Bastelei kann man da einiges "reissen". Preislich dürfte es sich nicht viel geben ,ob man nun fertig kauft oder druckt, abgesehen davon ist der Zeitfaktor nicht zu vernachlässigen. Insgesamt bin ich aber froh, so ein Gerät zu haben.

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Warpspider
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Re: 3D-Druck - wie weit und wie praktikabel ist das heute?

Beitrag von Warpspider » Do 6. Sep 2018, 16:29

Wenn ich hoffentlich bald mehr Platz habe, werde ich mir vermutlich einen Crealty CR10s für Gelände anschaffen. Andere, sinnvolle Anwendungsfälle für mich konnte ich auch nach einem Jahr nicht identifizieren.
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mave
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Re: 3D-Druck - wie weit und wie praktikabel ist das heute?

Beitrag von mave » Do 6. Sep 2018, 17:03

Fritz hat geschrieben:
Do 6. Sep 2018, 16:14
... es gibt auch nicht wirklich viele gute Modelle - aber mit etwas Bastelei kann man da einiges "reissen". Preislich dürfte es sich nicht viel geben ,ob man nun fertig kauft oder druckt,...
Muss dir in den beiden Punkten leider widersprechen. Es gibt sowohl kostenpflichtig als auch frei verfügbar jede Menge Modelle, die sich lohnen, siehe zB Najewitz oder Printable Scenery. Heute habe ich bei thingiverse zum Beispiel eine komplette Shanty Town gefunden!

Preislich kostet bei 4Ground oder Sarissa ein noch zu verschõnernder MDF-Bausatz zwischen 15 und 50 Euro. Je nachdem, welchen Mix dieser Gebäude man druckt, amortisiert sich der Drucker inkl. dem Filament nach meiner Rechnung nach 15 bis 20 Gebäuden bzw. Drucken.

Zudem drucke ich gerne Fahrzeuge oder Geschütze sowie Accessoires, mit ein bisschen Feintuning lassen sich hier gute Ergebnisse erzielen. Außerdem gibt es neben dem Hobby auch weitere Anwendungen, meine Freundin freut sich regelmäßig über Dekoartikel 😆
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Re: 3D-Druck - wie weit und wie praktikabel ist das heute?

Beitrag von Grimlock » Fr 7. Sep 2018, 06:40

Moin

Mave was hast du für ein Drucker?
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Re: 3D-Druck - wie weit und wie praktikabel ist das heute?

Beitrag von mave » Fr 7. Sep 2018, 08:28

Grimlock hat geschrieben:
Fr 7. Sep 2018, 06:40
Mave was hast du für ein Drucker?
Ich habe nen Anycubic i3 Mega, d.h. mit beheizbarer Druckplatte. Super Preis-Leistungs-Verhältnis. Für damals knapp 300 Euronen als Blitzangebot beim PrimeDay lassen sich die Ergebnisse sehen.
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Re: 3D-Druck - wie weit und wie praktikabel ist das heute?

Beitrag von Fritz » Fr 7. Sep 2018, 08:56

mave hat geschrieben:
Do 6. Sep 2018, 17:03
Fritz hat geschrieben:
Do 6. Sep 2018, 16:14
... es gibt auch nicht wirklich viele gute Modelle - aber mit etwas Bastelei kann man da einiges "reissen". Preislich dürfte es sich nicht viel geben ,ob man nun fertig kauft oder druckt,...
Muss dir in den beiden Punkten leider widersprechen. Es gibt sowohl kostenpflichtig als auch frei verfügbar jede Menge Modelle, die sich lohnen, siehe zB Najewitz oder Printable Scenery. Heute habe ich bei thingiverse zum Beispiel eine komplette Shanty Town gefunden!
Argh ein Wiedersprecher - wie ich das hasse ;)

Ok, zugegeben Printable Scenery haben viele sehr gute Modelle, aber nicht sooo schrecklich viel historisches. Die Najewitz Modelle kenne ich selbst, hab das Russland und Naher Osten Paket. Ich finde, die sind gut, man könnte sie aber noch deutlich detaillierter und "liebevoller" gestalten.

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Re: 3D-Druck - wie weit und wie praktikabel ist das heute?

Beitrag von mave » Fr 7. Sep 2018, 09:15

Na klar, besser geht immer :) Aber wenn man sie mit der MDF-Konkurrenz vergleicht, sind die Najewitz-Modelle zumindest imho gleichrangig anzusiedeln.

Weiterer Punkt, der für einen 3D-Drucker spricht: Bei thingiverse finden sich auch jede Menge kleine Accessoires, mit denen man seine gedruckten oder eben auch MDF-Geländestücke aufhübschen kann z.B. Klimaanlagen, Müllsäcke, Schilder usw. Wenn man all diese Dinge kaufen würde, würde es richtig teuer werden und deswegen verzichtet man häufig ganz darauf. Ist aber schade, weil ja gerade das die Attraktivität eines Tisches bzw. eines Spiels ausmachen kann. In einem gewissen Rahmen macht man sich also unabhängig von Herstellern damit.
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