3D-Druck - wie weit und wie praktikabel ist das heute?

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Warpspider
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Re: 3D-Druck - wie weit und wie praktikabel ist das heute?

Beitrag von Warpspider » Mo 25. Sep 2017, 12:06

... mich würde mal interessieren:
- Welche 3D Drucker nutzt Ihr?
- Wie sehen die Oberflächen insbesondere bei dünneren Layern aus/wie viel Nachbearbeitung je Layerdicke ist notwendig.

Ich gehe grade schwanger mit dem Gedanken, mir einen 3D Drucker anzuschaffen und habe ein Auge auf den neuen http://www.prusaprinters.org/original-p ... ody-smart/ geworfen, der bestenfalls 0.05mm drucken kann. Und da würde mich mal interessieren, wie Panzer und kleine Modelle etc dann von der Oberfläche her aussehen. Kann da jemand Fotos beisteuern?
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Re: 3D-Druck - wie weit und wie praktikabel ist das heute?

Beitrag von Muffinmann » Di 26. Sep 2017, 22:26

Moin.
Ich drucke mit einem Prusa I3 Mk2.
Man sieht/merkt das Stepping schon, aber es ist vertretbar. 0,05 habe ich nur einmal versucht, bei Schulterpanzern...war ok, aber mir zu langsam.
Nutze ihn zumeist für Gelände.
Habe aber auch einige Fahrzeuge für Flames of War gedruckt und war recht zufrieden.

LG , Muffin
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Re: 3D-Druck - wie weit und wie praktikabel ist das heute?

Beitrag von Warpspider » Mi 27. Sep 2017, 18:20

Super, danke für das Feedback! Das Geilste wäre ja für Miniaturen ein SLA Printer wie dieser hier:
https://www.youtube.com/watch?v=vYWJ8d-I4Lo (Moai SLA Kit)

Mein "Problem" ist nur, dass man mit dem Drucker wegen "nur" Resin halt sonst nix anfangen kann und man für 1k€ eine Menge Miniaturen kaufen kann :/ Wenn es PLA Drucker ohne Stepping gäbe(leider unrealistisch), wäre das wohl die Lösung. So einen Apparillo nur für Miniaturen sehe ich aber nicht ein.

Voraussetzung für mich wäre ABS Druck und gute Oberflächenquali bei kleinen Miniaturen, am besten ohne sichtbares Stepping.
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Re: 3D-Druck - wie weit und wie praktikabel ist das heute?

Beitrag von Nakai » Mi 27. Sep 2017, 18:53

https://www.youtube.com/watch?v=FosPa6-jJP0

Hier kannst du mal sehen, dass man selbst mit einem €250,- 3D-Drucker und den richtigen Einstellungen kleine Teile ohne bemerkbares Stepping drucken kann.
Ich bin mal gespannt was er an Tabletop items demnächste zeigt.

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Re: 3D-Druck - wie weit und wie praktikabel ist das heute?

Beitrag von Warpspider » Mi 27. Sep 2017, 21:16

Sorry, aber ich finde, die Teile sehen im Vergleich zu Teilen aus einem SLA aus, wie Arsch :roll:

Was will man denn mit Miniaturen, die mit Rillen überzogen sind.

Edit: Hier mal SLA https://www.youtube.com/watch?v=vYWJ8d-I4Lo
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Re: 3D-Druck - wie weit und wie praktikabel ist das heute?

Beitrag von Muffinmann » Do 28. Sep 2017, 05:48

Da hast du pronzipiell recht.
Aber nicht jeder will mit flüssigem Resin und ner Riesen Kiste im Keller rumwerkeln.
Systembedingt kann FDM nicht mit SLA mithalten. Es ist aber immernoch nur ein Hobby...
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Re: 3D-Druck - wie weit und wie praktikabel ist das heute?

Beitrag von Warpspider » Do 28. Sep 2017, 09:20

Klar, bin ich bei dir. Mein Resümee fällt derzeit so aus:

Resin Printer: Lohnt sich nicht, da zu wenig verfügbare 3D Modell-Files erhältlich, um Kaufpreis zu rechtfertigen.
FDM: Netter Spaß(hauptsächlich, es seidenn, man hat geschäftlich einen ernsthaften Anwendungszweck),der aber mittlerweile erschwinglich wird. Im Wargaming-Modellbau imo "nur" für Gelände zu gebrauchen(Dafür aber ziemlich gut). Falls ich hier etwas kaufe, wird das entweder ein Prusa i3 MK3 oder ein Ultimaker 2+.
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Re: 3D-Druck - wie weit und wie praktikabel ist das heute?

Beitrag von DasBilligeAlien » Sa 30. Sep 2017, 16:39

Mal Beispiele für nen SLA Printer. 6mm Epic, gedruckt mit einem B9Creator (Früher der günstigste, heute Hochpreisig)
Modelle sind von Brumbaer aus dem TacCom Forum.

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Runterladbare Modelle werden kommen und zwar richtig schnell. Es gibt viel, viel mehr 3D Modelierer als klassische Sculpter. Günstige Resindrucker müssen mal richtig auf den Markt kommen und nicht immer nur eine Kickstarterladung und dann nichts mehr. Dann klappt das auch.

Warum über 2k für nen Ultimaker 2+ ausgeben wenn die dir Qualit nicht reicht? Da macht es doch sinn erstmal was billiges zu nehmen wie nen Monoprice Mini(200 Euro) oder sowas. Für Gelände reicht das völlig aus und lernen muss man so oder so. Zugegeben der Ultimaker 2 ist echt gut. Hab ein paar Prints da, allerdings nicht mit optimierten Druckablauf.

Der Punkt ist. Wenn du dich finanziell nicht drauf einlassen willst, ist es besser einer der dutzenden Druckerstudios in der Umgebung zu fragen. Über 3D Hub oder so.

Der Verein hat keine eignen Räume nehme ich an. Sonst wäre ja ein Vereinsdrucker ne interessante Lösung.

Ich werde mir mittelfristig einen SLA Drucker holen. Will dann aber Miniaturen verkaufen. Mal gucken.

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Re: 3D-Druck - wie weit und wie praktikabel ist das heute?

Beitrag von Warpspider » So 1. Okt 2017, 17:33

Zum Thema günstige SLA Drucker: https://youtu.be/GQmm_bOARRU
Den muss man ja schon fast kaufen. Braucht halt ein extra Telefon :P
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Re: 3D-Druck - wie weit und wie praktikabel ist das heute?

Beitrag von Warpspider » Mi 5. Sep 2018, 09:21

Und, hat sich hier mittlerweile jemand etwas angeschafft? Grade der Anycubic Photon Resin Drucker ist ja im letzten Jahr erschienen und viel günstiger geworden. Scheint eine gute Lösung für Minis zu sein. Aufgrund des kleinen Buildvolumens aber leider weniger geeignet für Gelände... dH der echte Enthusiast braucht einen 1x Resin und 1x FDM :P
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