The Silver Bayonet - "Die Suche nach Tizón"

Die epischen Kampagnen des TTCRM
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PhilKraft
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The Silver Bayonet - "Die Suche nach Tizón"

Beitrag von PhilKraft » Sa 16. Jul 2022, 23:21

2 Mai 1808. Die Bürger Madrids erheben sich gegen die französische Herrschaft unter Joseph
Bonaparte. Im Zuge dieses Aufstands fallen hunderte Spanier unter den Kugeln und Bajonetten
der Franzosen. König Ferdinand ruft zum Widerstand auf und kann im selben Jahr die Franzosen
besiegen und zum Rückzug zwingen. Doch Napoleon würde sich solch eine Niederlage niemals
gefallen lassen und schlägt im folgenden Jahr zurück. Die Spanier erleben Niederlage nach
Niederlage und auch ihre neuen Verbündeten, Groß-Britannien geraten schnell ins Hintertreffen
nach ihrer Landung in Portugal. Alles scheint verloren! In den letzten bitterkalten Monaten des
Jahres 1809 erscheint eine Delegation Mönche, von einem abgelegenen Kloster im Norden
Spaniens bei der zentralen Junta in Cádiz. Sie berichten von der angeblichen Existenz eines
Artefakts, welches den Krieg entscheiden könnte: „Tizón“ das Schwert von El Cid. Ausgehend
von dem Gedicht „Cantar de Mio Cid“ wird ihm die Macht nachgesagt jeden Gegner in die Flucht
schlagen zu können. Sofort stellt die Junta eine der speziellen Einheiten zusammen um sich auf
die Suche nach „Tizón“ zu begeben. Doch auch die französischen Spione in Cádiz bleiben nicht
untätig und leiten diese Informationen sofort an Napoleon höchstpersönlich weiter… und so
begibt sich auch eine französische Einheit unter Colonel Delafosse auf die Suche.

Szenario 1: „Cantar de Mio Cid“
Unklar ob der Existenz sowie des möglichen Aufenthaltsortes des Schwertes hoffen die Parteien
weitere Hinweise im Originalmanuskript des „Cantar de Mio Cid“ finden zu können. Laut den
Mönchen soll dieses in dem Kloster „Santiago de Compostella“ liegen. Vor Ort wird schnell klar,
dass Banditen vor einigen Tagen das Kloster überfallen haben, neben Vorräten haben diese auch alles an sich
genommen was von Wert erschien. Darunter auch das Gedicht, welches in einer Schatulle mit
Verzierungen aus Gold und Silber aufbewahrt wurden. Die Mönche berichten zudem noch etwas
viel unberuhigenderes: Der Anführer der Banditen soll ein Gestaltwandler sein…
Alle Hinweise führen zu einem kleinen Bauernhof in der Nähe, wo die Bande ihr Lager
aufgeschlagen haben soll.

Spielbericht und Ausgang:
Ohne Umwege begannen beide Parteien sofort mit dem Angriff. Die ersten beiden Banditen erwischt es mit den ersten Schüssen, überrascht und desorganisiert feuern diese zwar zurück, landen jedoch keinen Treffer. Unter ständigem Beschuss rücken die Spanier und Franzosen vor, es kommt zum Nahkampf, weitere Banditen fallen und schnell stehen sich die verfeindeten Einheiten Auge um Auge gegenüber. Inmitten von Pulverdampf und Blut gibt sich der Gestaltwandler zu erkennen und wird schnell vom Offizier der Spanier erledigt. Der Monsterjäger der Spanier erscheint an einer Hausecke und legt seine Donnerbüchse auch zwei nah beieinanderstehende Banditen an...doch die Waffe hat eine Fehlzündung und ist beschädigt. Das Artefakt kann momentan jedoch noch nicht geborgen werden, denn zu viele Banditen aber auch Franzosen tümmeln sich am Ort des Kampfes. Trotz mehrerer Angriffe gelingt es dem spanischen Offizier nicht den verbleibenden Banditen zur Strecke zu bringen, er unterliegt durch viel Pech sogar im Kampf und geht zu Boden. Nun hat die Stunde der Franzosen geschlagen! Colonel Delafosse stürzt sich auf die nahen Spanier währen seine rechte Hand "Decroix" genannt die Nadel, das Artefakt an sich nimmt. Bevor die Spanier auf die neue Lage reagieren können, ist Decroix schon auf dem Rückzug. Die Spanier schicken noch einige Salven hinterher, jedoch ohne zu treffen und Decroix somit aufzuhalten. Der Sieg ging somit an die Franzosen.

Wie die Geschichte weiter geht werde ich berichten! Welchen Hinweis hält das Gesicht parat? Werden die Spanier es schaffen die Franzosen im Auge zu behalten? Planen sie vielleicht eine List um des Manuskripts habhaft zu werden?

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